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Dein Wohnzimmer - oder wie es dir leichter fällt, Dich abzugrenzen.

  • Autorenbild: Elisabeth Armendia
    Elisabeth Armendia
  • 18. Sept. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Wie leicht oder schwer fällt es Dir eigentlich, Dich von Menschen abzugrenzen?

Sei es von Freunden, Eltern, Arbeitskollegen...manchmal auch von fremden Menschen?

Für mich war das lange eine echt große Herausforderung, und auch heute fällt es mir manchmal noch schwer. Doch auch, wenn es manchmal schwer fällt, so ist es mir inzwischen wirklich wichtig, darauf zu achten.

Vielleicht beginnen wir das Thema einfach einmal damit, was mit abgrenzen eigentlich gemeint ist, und wann es überhaupt nötig ist. Abgrenzen meint eine klare Grenze zu ziehen. Dafür ist es allerdings auch nötig, die eigenen Grenzen auch zu erkennen. Wie gut kennst Du Deine?

Wir nehmen als Beispiel einfach mal das Thema Kindererziehung. Du bist Dir ganz klar darüber, wie Du das handhaben möchtest und weißt auch genau, warum Du es so möchtest. Doch jedesmal wenn Deine Mutter zu Besuch kommt, sagt sie Dir (ungefragt) wie Du es besser machen solltest. Und Du merkst, dass Dich das total stört - und dennoch hörst Du es Dir immer wieder an. Du fängst vielleicht sogar an, Dich dafür zu rechtfertigen, warum Du es anders machst und so entsteht eine Diskussion. Womöglich machst Du es am Ende sogar so, wie sie es sagt, weil Du es ihr recht machen möchtest, oder damit endlich wieder Frieden einkehrt. Sie geht wieder nachhause und Du bleibst zurück mich einem schlechten Gefühl, weil Du Dich darüber ärgerst, dass Du das wieder zugelassen hast. Du fängst an sie dafür zu entwerten und Du machst Dich selbst dafür runter, weil Du nicht für Dich eingestanden bist.

Doch warum fällt es uns so schwer uns abzugrenzen?

Was wir vermeiden wollen ist, einerseits dafür abgelehnt zu werden wenn wir uns abgrenzen, andererseits wollen wir den anderen auch nicht verletzten.

Bei mir kam auch sofort die Frage auf: "Darf ich das???"

Heute sage ich: "Natürlich darfst Du das!!!"

Denn Du gehst auch nicht einfach ins Wohnzimmer des anderen und räumst es ungefragt um, nur weil Dir nicht gefällt, wie er/sie die Möbel gestellt hat! Günstiger wäre, erst einmal zu fragen, ob es in Ordnung wäre, wenn wir das Wohnzimmer des anderen umräumen! ;) (Hier kannst Du Dir, wenn Du möchtest, auch gleich mal die Frage stellen, ob Du selbst vorher fragst, oder ob Du es einfach tust! ;) )


Vielleicht fragst Du Dich jetzt: "Was aber, wenn ich dafür abgelehnt werde, wenn ich dem anderen sage, dass ich das nicht möchte?" - Ich stelle Dir eine Gegenfrage: Was, wenn Du Dich nicht abgrenzt? Was ist davon die Konsequenz?

Und ja, es kann sein, dass Du nicht dafür gefeiert wirst, dass Du Dich abgrenzt. Es kann sein, dass Dein Gegenüber Dich dafür erstmal blöd findet. Allerdings könnte es auch sein, dass Dein Gegenüber es schätzt, dass Du so klar bist. Denn Abgrenzung sorgt mit Sicherheit für Eines: nämlich für Klarheit. Man weiß dann, woran man bei Dir ist.

Sich nicht abzugrenzen führt dazu, dass Du den anderen insgeheim ablehnst oder entwertest - und auch Dich selbst - So verlieren letztendlich beide Seiten.

Und wenn Menschen Dich dafür ablehnen, dass Du Klarheit lebst und nicht damit umgehen können, dass Du einen Anderen Standpunkt lebst als sie, stellt sich die Fragen: Welche Menschen möchtest Du eigentlich in Deinem Leben um Dich haben? Die, die einfach Dein Wohnzimmer umräumen, weil sie es besser wissen möchten als Du, oder die, die bereit sind, andere Standpunkte auch zuzulassen?

Vielleicht helfen Dir meine Gedanken ja ein wenig, in Zukunft leichter Deine Grenzen zu setzen und so für weniger Unmut und mehr Klarheit in Deinem Leben zu sorgen. Lass mir gerne einen Kommentar hier!


Ich wünsche Dir einen schönen Abend.


Deine Lisa


eaCoachingTM

by Elisabeth Armendia




 
 
 

Kommentare


zufriedene Kundinnen

 

"Wir sind unglaublich dankbar für dieses Paar-Coaching! 🙏

 

Das Coaching fand per Zoom statt – für uns als Familie mit drei Kindern war das einfach perfekt. Kein Stress, kein Organisieren von Betreuung, sondern flexibel von zu Hause aus teilnehmen zu können, war für uns die beste Lösung.

 

Besonders wertvoll war für uns, dass das Coaching von einem Mann und einer Frau gemeinsam durchgeführt wurde. Dadurch waren beide Perspektiven – männlich und weiblich – auf eine sehr ausgewogene und verständnisvolle Weise vertreten. Das hat uns unglaublich geholfen, uns gegenseitig besser zu verstehen.

 

Unsere Ausgangssituation war ehrlich gesagt sehr ernst – wir standen kurz vor der Scheidung. Umso beeindruckender ist das Ergebnis: Heute führen wir eine intensivere, bewusstere und tiefere Beziehung als jemals zuvor – mit einem ganz neuen Tiefgang.

 

Was sich vor allem verändert hat, ist unser Mindset dem anderen gegenüber – und genau das hat alles verändert.

 

Vielen, vielen Dank für dieses wertvolle Coaching und den Tiefgang, den ihr in unsere Beziehung gebracht habt. Absolute Empfehlung von Herzen! 💛"

 

Evelyn C. 

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